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Zulassung für Turniere


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3 Antworten in diesem Thema

#1 lange-noppe

lange-noppe

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Geschrieben 26 Juni 2006 - 11:15

Hallo,

ich habe bei uns in Sandershausen Herren D Klasse gespielt (KL/BK). Dort habe ich dann gegen einen Spieler aus Berlin verloren der in der BZL gemeldet ist (das ist noch ok). Nun habe ich erfahren das dieser Spieler sich in der RR in der OL fest gespielt hat und dort 13:5 gespielt hat. Ist dieser Spieler überhaupt startberechtigt in der Herren D-Klasse?
Gruß

Uli

#2 Heidy

Heidy

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Geschrieben 26 Juni 2006 - 11:40

Ich kenne zwar die genauen Klasseneinteilungen für Berlin nicht, aber ich denke mal, dass auch dort Herren D bis maximal unterste Bezirksklasse geht. Oberliga oder höheres ist mit Sicherheit nicht startberechtigt.

Sollte der Spieler sich also tatsächlich festgespielt haben, dann hätte er ja auch für die Rückrunde auf das MMF der Oberliga gehört und ist somit nicht in Herren D spielberechtigt, selbst wenn er es zu Beginn der Rückrunde gewesen wäre.

#3 lange-noppe

lange-noppe

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Geschrieben 29 Juni 2006 - 07:21

Der Start des Spielers war unzulässig. Das bestätigen mir die Regeln des HTTV und auch die Ausschreibung – in welcher noch mal extra drin stand das Spieler nur für die Mannschaft startberechtigt sind in welcher sie fest gespielt sind. Dies wurde mir von Veranstalter und HTTV so geschrieben.
Bisher ist jedoch nix weiter passiert – was sind nun die Konsequenzen für die Wertung des Turniers?
Ich wurde 2. – bin ich dann der Sieger der D-Klasse? Der 3. der im Halbfinale verloren hatte ist dieser dann automatisch der alleinige 2. und 3. bleibt mein Halbfinalgegner? Wie geht das denn nun weiter?

Gruß

Uli

PS: Der Veranstalter wird sich nun ca. 14 Tage nicht rühren – der entsprechende Mann der Turnierleitung ist im Urlaub ;-(

#4 Heidy

Heidy

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Geschrieben 29 Juni 2006 - 07:43

In der Regel wird nun erstmal gar nichts passieren. Es sei denn du legst Protest ein und zwar beim zuständigen Verband (bei Bundesoffen wohl der HTTV). Wäre echt interessant, wie es dann weitergeht. So einen Fall habe ich live noch nie miterlebt.

In der Regel müsste der Turnierveranstalter einen auf den Deckel bekommen, der OSR eigentlich auch, weil auch der zu mindest etwas für die Spielberechtigungskontrolle mitverantwortlich ist, und der Spieler selbst sollte mit einem Strafgeld belegt werden. Ich meine mich zu erinnern, dass es dafür im "Strafgeldkatalog" extra einen Absatz gibt.

Da es sich aber um keine weiterführende Veranstaltung gehandelt hat, sollte es, mal abgesehen von Ehrgefühlen, letztendlich egal sein, ob du noch nachträglich zum 1. erkoren wirst. Kriegt ja eh keiner mit. Aber das soll nicht heißen, dass du da nicht gegen angehen solltest.

Grüße,

Heidy

PS: Ich warne dich nur schon mal vor, aus eigener Erfahrung, solche Proteste werden meistens wegen Formfehlern abgeschmettert. (in diesem Fall ggf. Begründung: Zu spät eingelegt!)




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