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Belagtuning Noppe vs. Glatt


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38 Antworten in diesem Thema

#1 stonehigh

stonehigh

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Geschrieben 28 August 2007 - 20:22

So es ist Zeit für ein ultimatives Noppen vs. Glatt Streitgespräch:

These:

Alles Materialgelaber ist Geheuchel unter dem Deckmantel der Tischtennisethik. Fast alle Spieler betrügen, wo Sie nur können. Das Behandeln der Glattnoppen stellt im Sinne der Wettspielordnung eine unerlaubte Veränderung des zugelassenen Materials dar. Das Frischkleben genauso. Beide Techniken verändern den Belag in seinen Eigenschaften mit denen er den ITTF-Stempel erhalten hat.

So jetzt bin ich mal auf die Stellungnahmen gespannt. 8)

#2 shilger

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Geschrieben 28 August 2007 - 20:34

So es ist Zeit für ein ultimatives Noppen vs. Glatt Streitgespräch:

These:

Alles Materialgelaber ist Geheuchel unter dem Deckmantel der Tischtennisethik. Fast alle Spieler betrügen, wo Sie nur können. Das Behandeln der Glattnoppen stellt im Sinne der Wettspielordnung eine unerlaubte Veränderung des zugelassenen Materials dar. Das Frischkleben genauso. Beide Techniken verändern den Belag in seinen Eigenschaften mit denen er den ITTF-Stempel erhalten hat.

So jetzt bin ich mal auf die Stellungnahmen gespannt. 8)


Hmmm, ohne mich outen zu wollen: Frischkleben verändert nicht den Belag selbst, wie es das Behandeln von Noppen tut. Das Problem ist da zwischen Belag und Holz zu finden. Deswegen ist Frischkleben auch aus anderen (gesundheitlichen) Gründen verboten worden.
Also ich verstehe, warum das Frischkleben verboten wurde, aber nicht, warum glatte Noppen verboten werden.

Eine These zu deiner: ein anderes Holz verändert die Eigenschaften des Belages? Hat schließlich auch einen anderen Effekt auf den Ball.
Inaktiv

#3 stonehigh

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Geschrieben 28 August 2007 - 20:41

So es ist Zeit für ein ultimatives Noppen vs. Glatt Streitgespräch:

These:

Alles Materialgelaber ist Geheuchel unter dem Deckmantel der Tischtennisethik. Fast alle Spieler betrügen, wo Sie nur können. Das Behandeln der Glattnoppen stellt im Sinne der Wettspielordnung eine unerlaubte Veränderung des zugelassenen Materials dar. Das Frischkleben genauso. Beide Techniken verändern den Belag in seinen Eigenschaften mit denen er den ITTF-Stempel erhalten hat.

So jetzt bin ich mal auf die Stellungnahmen gespannt. 8)


Hmmm, ohne mich outen zu wollen: Frischkleben verändert nicht den Belag selbst, wie es das Behandeln von Noppen tut. Das Problem ist da zwischen Belag und Holz zu finden. Deswegen ist Frischkleben auch aus anderen (gesundheitlichen) Gründen verboten worden.
Also ich verstehe, warum das Frischkleben verboten wurde, aber nicht, warum glatte Noppen verboten werden.

Eine These zu deiner: ein anderes Holz verändert die Eigenschaften des Belages? Hat schließlich auch einen anderen Effekt auf den Ball.


Das ist definitiv falsch. Das Kleben verändert den Belag, weil es durch eine Aufweichung des Untergummi in verb. mit dem Kleben eine andere Spieleigenschaft erzeugt die dieses Material so sonst nicht erhalten würde. Nur durch Frischkleben ist ein solch flacher Absprung bei annähernd gleichen bis stärkeren Spin möglich. Frischkleben ist nicht nur Speed.

Ein Holz verändert nicht die Eigenschaft eines Belages. Sondern verschiedene Kombinationen ermöglichen nur verschiedene Gesamteigenschaften.

#4 Markus Thies

Markus Thies

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Geschrieben 29 August 2007 - 10:10

Da sich so viele Leute über meine Noppen und mein Spiel äußern, gibt es von mir ein kurzes Statement dazu.

Es gibt Spieler, die können sehr gut Tischtennis spielen . Also gewinnen Sie gegen Noppenspieler und somit auch gegen mich.

Es gibt Spieler, die meinen; Sie können Tischtennis spielen. Aber Sie verlieren gegen Noppenspieler und erfüllen nicht ganz Ihre eigenen Erwartungen.

Es gibt Spieler, die sind nicht mit Talent gesegnet, aber gewinnen durch Strategie, Kampf und Taktik.

Und wer meint, er muss mit dem Sport aufhören, weil er gegen Noppen verliert , der muss es halt tun !

Im übrigen spiele ich dieses Jaher einen Curl Bamboo rot ox .

Amen !


Es gibt Spieler, die besser spielen als der Gegner. Deshalb gewinnen sie.
Dann gibt es Spieler, die können gar kein Tischtennis spielen, haben aber eine tolle glatte Noppe und gewinnen deshalb.
(was nicht heißen soll, daß jeder, der solch eine Noppe spielt, kein TT spielen kann)
Das ist das Problem.

So es ist Zeit für ein ultimatives Noppen vs. Glatt Streitgespräch:

These:

Alles Materialgelaber ist Geheuchel unter dem Deckmantel der Tischtennisethik. Fast alle Spieler betrügen, wo Sie nur können. Das Behandeln der Glattnoppen stellt im Sinne der Wettspielordnung eine unerlaubte Veränderung des zugelassenen Materials dar. Das Frischkleben genauso. Beide Techniken verändern den Belag in seinen Eigenschaften mit denen er den ITTF-Stempel erhalten hat.

So jetzt bin ich mal auf die Stellungnahmen gespannt. 8)


Das ist eine interessante These, die auf den ersten Blick recht schlüssig erscheint. Es sollten hierbei zwei Ebenen unterschieden werden:
Die rechtliche und die moralische. Rechtlich sollte dies irgendwo geklärt sein, daß man seinen Belag mittels Kleber auf das Holz aufbringen darf, und da das Frischkleben mit flüchtigen organischen Lösungsmitteln verboten wird, kann man schlußfolgern, daß es bisher erlaubt ist bzw. ohne die Lösungsmittel weiterhin erlaubt sein wird.
Bestimmte Veränderungen sind also erlaubt bzw. auch gewollt. So wird niemand bestreiten, daß durch das "Abschneiden" der Beläge eine enorme Veränderung der Spieleigenschaften erzielt wird, die aber trotzdem gewollt ist.
Damit ist die reine Veränderung des Belages nicht das Kriterium für ein Verbot, sondern die Manipulation, die die Spieleigenschaften umkehrt.
Da hat Uwe sicher recht, die Unterscheidungen bleiben recht dünnes Eis. Man müßte die Begründungen des ITTF genau studieren.

"Moralisch" bleibt es trotzdem ein Unterschied. Beim Kleben, Reinigen etc. verstärke ich die Eigenschaften des Tischtennisbelags. Wenn ich eine griffige Noppe mit Sekundenkleber, Microwelle etc. bearbeite, kehre ich die Eigenschaften um (von griffig zu glatt). Das ist in meinen Augen etwas komplett anderes.

Abschießend möchte ich noch ein Gedankenexperiment vorschlagen: Wir organisieren zwei Turniere. In dem einen Turnier spielen die Glattnoppenspieler unter sich und in dem anderen der Rest.
Wie wäre die Stimmung? Wie wären die Turniere? Das kann sich jeder gut vorstellen.

#5 MaikS

MaikS

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Geschrieben 29 August 2007 - 10:22

Frischkleben verändert die orginären Eigenschaften eines Belages erheblich.
Und er bleibt nicht nur zwischen Belag und Holz, sonder er zieht in den Schwamm ein.
Meiner meinung nach gibt es zwei Gründe für das Frischklebeverbot:

1.)Druck der IOC. Die Obersten Olympiaheinis wollen ein "sauberes" Ball über die Schnur, keins wo man mit Lösungsmitteln hantieren muss/kann/darf. Auch wenn die wirklich gesundheitsschädlichen Folgen von Frischkleben nach den bisherigen Regeln, sprich im Freien kleben, nicht nachweisbar sind.
2.) Eine verlangsamung des Spiels. Weniger Spin bedeutet im Endeffekt weniger möglichen Speed, weil die
Krümmung der Ballflugkurve erst die extrem hohe geschwindigkeiten bei Bällen die unter/auf Netzhöhe gespielt werden möglich macht.

nicht jeder bescheißt wo er kann. Für mich hört das Kavalliersdelikt auf wo man sich einen unfairen Vorteil gegenüber dem Gegner verschafft, wie seinen Anti mit Nivea creme einreiben.
Noppen in extremform nachbehandeln ebenfalls, weil hiermit ab einem gewissen Grad(z.B.Noppen dehnen(sprich den Aspekt ratio und die Noppendichte und Härte verändern) Effekte erzielt werden, die man so nicht regulär kaufen kann und imho auch extrem unkontrolierbar sind.
Einfach eine china Noppe glätte soll jeder machen wie er will, kostet schließlich nur 1/4.
Oder Kleber verdünnen mit Waschbenzin, soll auch jeder machen wie er denkt.

Was mich zum Klebeverbot fasziniert: Es müssen auch fast alle Belagreiniger vom markt^^

#6 DoGGiE

DoGGiE

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Geschrieben 29 August 2007 - 10:23

Es gibt Spieler, die besser spielen als der Gegner. Deshalb gewinnen sie.
Dann gibt es Spieler, die können gar kein Tischtennis spielen, haben aber eine tolle glatte Noppe und gewinnen deshalb.(was nicht heißen soll, daß jeder, der solch eine Noppe spielt, kein TT spielen kann)
Das ist das Problem.


Da stellt sich doch die Frage "Was ist Tischtennis"
Wo steht das der Tischtennisspieler 2 glatte Beläge haben muss nur damit er als "er kann TT spielen anerkannt wird".
Deswegen gab es vor langer langer Zeit und weit weit entfernt einen klugen Kopf der gesagt hat: "Lasst uns ermitteln wer wirklich Tischtennis spielen kann. Deswegen spielen wir um Punkte. Und der bessere gewinnt" 8)

Ich sehs so. Wenn einer nicht begreift das nach dem ersten Topspin viel Unterschnitt drin ist dann sollte er vielleicht Schach spielen. Und wenns einer begreift und mich abschiesst dann verliere ich halt wegen der Noppe. Solls auch geben!


Zu Punkt 2 mit den Turnieren.
Das liegt nicht an den Materialarten sondern an den Spielern. Wenn ich gegen nen Spezie spiele der nur durch Aufschläge gewinnt :D macht mir das weniger Spass als durch ein Noppenduell mit Uwe.
Dazu kommen dann noch Faktoren wie Kampfgeist, Sympathie etc. Also alles an den Noppen festmachen finde ich da doch des guten zuviel.
Großwildjäger im Leopardenrevier !!!

#7 Markus Thies

Markus Thies

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Geschrieben 29 August 2007 - 10:58

Wenn ich gegen nen Spezie spiele der nur durch Aufschläge gewinnt 8) macht mir das weniger Spass als durch ein Noppenduell mit Uwe.
Dazu kommen dann noch Faktoren wie Kampfgeist, Sympathie etc. Also alles an den Noppen festmachen finde ich da doch des guten zuviel.


Das mit den "Aufschlagspielern" ist ein sehr sehr guter Vergleich. Der Aufschlag wird auch entscheidend eingeschränkt: nicht verdeckt, 15cm hochwerfen etc. Es geht einfach um die Möglichkeit, die Eigenschaften des Balles zu antizipieren.
Deshalb sind Aufschlagregeln richtig. Und deshalb ist es auch richtig, sich über bestimmte Materialien Gedanken zu machen.

#8 MaikS

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Geschrieben 29 August 2007 - 10:59

Ich glaube die Stimmung auf dem Noppenturnier wäre entspannter, weil es nichts bringt großartig Dynamik zu entwickeln^^
markus hat schon zum Teil recht. Manche Spieler gewinnen WEGEN ihrer GLN die Spiele. Anders sind quasi Quantensprünge(ja ja, phyikalisch gesehen der kleinste mögliche Sprung 8) über mehrere Klassen innerhalb weniger Jahre nicht zu erklären.
Glatte Noppen sind einfach so anders, dass Spieler, die nicht ab und an gegen sowas trainieren, manchmal keine Chance haben.
und beim bloßen verstehen das aus US OS wird ist es zum Glück nicht getan.
Ein US Ball aus einem Schupfball spielt sich komplett anders als der eines Noppenblocks. Der noppenball bremst ab, bleibt teilweise förmlich stehen. Dann angekonterte Bälle aus der Noppe, die mysteriöser weise einfach ins Netz fallen wenn man sie zurück kontern will.
Beinem so stark von Automatismen geprägten Sport wie Ping Pong darf man das einfach nicht unterschätzen.
Talent, also das reine Ballgefühl, ist da der größte vorteilhafte Faktor gg Noppen. Beim Rest vom TT ist der aber nur begrenzt wichtig.
Dirk Schimmelpfennig hat selbst über TT gesagt: 30% Talent, 70% Training.
Also sollten sich die meisten Noppenspieler meist weniger drauf einbilden bzw nicht ganz so herabschauen auf die Spieler, die keine Chance gg Noppen haben.
und ja, GLN sind ein zweischneidiges Schwert. Weil man sie durch Taktik aushebeln kann, also durch Training und einstudieren. Wie Doggy auch gesagt hat. Dann ist die Noppe durch ihre unflexibilität von großem Nachteil.
Z.B. Detflev Angerstein vor ca 2 Jahren. Mit NI hatte ich im Pokal 0 Chancen gegen das super sichere und effektive Konterspiel. Dann eines meiner ersten Spiele mit der GLN liefs andersrum. (hoffe das bleibt so :D
Aber gegen Könneke von bovenden brauch ich eigenlich gar nicht an die Platte treten weil ich einfach keine Chance habe, obwohl ich das mit 2xNI sehr wohl hatte.
So ist das, würde Nebo sagen.

#9 MaikS

MaikS

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Geschrieben 29 August 2007 - 11:03

zum Thema Aufschläge: Jeder kann sie lernen. Es gehört genausoviel Talent dazu, wie einen z.B. einen tollen VH Topspin zu entwickeln.
Nur ist Aufschlagtraining leider wie chippen oder putten üben: Langweilig. Aber es hat noch eine verbindung dazu: Es ist eine der effektivsten Trainingsmöglichkeiten für die jeweilige Sportart.
Und man muss auch immer bedenken: Wie gut wäre der Rest des Spiels wenn jemand mit überproportional guten Aufschlägen seine Trainingszeit ins restliche Spiel gesteckt hätte? ;-P

#10 stonehigh

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Geschrieben 29 August 2007 - 11:32

Und man muss auch immer bedenken: Wie gut wäre der Rest des Spiels wenn jemand mit überproportional guten Aufschlägen seine Trainingszeit ins restliche Spiel gesteckt hätte? ;-P


Bringt rein gar nichts, kannst Du mir glauben. 8)

Das Tunier der Noppenspieler wäre vermutliche entspannter. Die meisten dieser Spezie haben nämlich den Erkenntnisprozess Ihrer eigenen Schwächen bereits hinter sich.

Der Fehlansatz liegt nämlich m.M. nach in dem Glauben das man ja nur verliert, weil der Gegenüber irgendwas in der Hand hat was nicht sein dürfte. Back to the roots steckt viel in der Darstellung von FCBayern. TT ist in unserer Klasse nicht nur Topspin, sondern auch Taktik und Kampf und so weiter. Die Gesamtsymbiose des Spielers in Verbindung mit seinem Gegenspieler bringt das Tagesergebnis zustande. Die Mutter des Ping-Pong waren i.ü. Noppen und die haben ganz schön geflucht als die ersten Glattspieler das Rampenlicht betreten haben. Und damals hat keiner versucht die TT-Entwicklung zu reglementieren. Wenn ich insgesamt auch das GN vs. GN Spiel für am attraktivsten halte so bin ich einfach der Meinung das Toleranz angebracht wäre.

Der Aufschlag, und da bilde ich mir ein einiges von zu verstehen, ist im übrigen nicht der Schlag alleine. Aufschläge werden durch das Prinzip Tic, Tac, Toe gefährlich. Nur wer seinen Gegner richtig einschätzt kann gute Aufschläge machen. Das ist die Einschätzung des Gegners, seines Risikoprofils, seiner Lernfähigkeit, seiner körperlichen Stärken und Schwächen etc. und dann erst kommt Unter- Seiten- oder Überschnitt ins Rennen.

#11 lange-noppe

lange-noppe

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Geschrieben 29 August 2007 - 11:51

Es ist und es bleibt ein Märchen der NI Spieler das man GLN nicht einschätzen könne, oder das diese unerklärlichen Spin erzeugen würden. Tatsache ist: Nichts ist so berechenbar wie eine GLN!

Der Vorteil der GLN ist aber, das man mit einem begrenzten Anzahl Techniken auskommen kann und das der Gegner diese Schläge und das Spiel gegen GLN einfach nicht gewohnt ist.

Das Spiel gegen GLN ist eine reine Trainingssache - zum Glück haben dazu aber viele NI Spieler keine Lust!

Uli
*******
Holz: Die Angel – Damit fisch ich fast alles (ULMO-BLADES)

VH: Apollo 1,9mm rot
RH: wechselnde GLN, dem Testwahn sei Dank :-(

#12 Dr. Noppe

Dr. Noppe

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Geschrieben 29 August 2007 - 14:47

Es gibt Spieler, die besser spielen als der Gegner. Deshalb gewinnen sie.
Dann gibt es Spieler, die können gar kein Tischtennis spielen, haben aber eine tolle glatte Noppe und gewinnen deshalb.
(was nicht heißen soll, daß jeder, der solch eine Noppe spielt, kein TT spielen kann)
Das ist das Problem.


Eine glatte Noppe zu beherrschen erfordert viel Trainingsfleiß.
Es spielen viele glatte Noppen, aber nur ein Bruchteil dieser Spieler kann auch mit dem Material umgehen.
Wenn jeder der kein Tischtennis spielen kann, mit einer glatten Noppe gewinnt, warum spielen dann nicht alle Glattnoppenspieler in höheren Klassen sondern gurken in "unteren" Ligen herum?

Der GLN-Spieler ist immer nur so gut, wie es sein Gegenspieler zulässt!

#13 Prodigy666

Prodigy666

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Geschrieben 29 August 2007 - 16:14

Also ich finde Noppen ok .Sind sind sehr berechenbar weil sie sich net wehren koennen.Es ist halt der Gegensatz drin den man reinmacht.Aber es gibt halt auch Noppen die soooo behandelt gestreckt etc sind das niemand wirklich mehr weiss was da drin ist.
Man zieht topspin auf dei Noppe und auf einmal ist ueberschnitt drin statt wie sonst bei glatten Noppen unterschnitt.
Hatte auch mal einen auf einem Turnier der hatte nen alten Coppa der war teilweise glatt an manchen Stellen und dann auch mal wieder griffig.Glaubt mir sowas macht noch weniger Spass und wirklich keiner hatte ne Chance gegen den .Zum Glueck wars nen 2er Turnier und sein Partner war schlecht.
Aber glaubt mir es hatte schon gereicht das er geschupft hatte .

#14 DoGGiE

DoGGiE

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Geschrieben 30 August 2007 - 07:17

Man zieht topspin auf dei Noppe und auf einmal ist ueberschnitt drin statt wie sonst bei glatten Noppen unterschnitt.


Das bezweifele ich mal stark!
Großwildjäger im Leopardenrevier !!!

#15 Prodigy666

Prodigy666

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Geschrieben 30 August 2007 - 10:25

Tja das war aber mal so.Glaub es oder nicht .MAnche Belaege sind halt nicht mehr so wie sie sein sollten

#16 MaikS

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Geschrieben 30 August 2007 - 10:40

Man zieht topspin auf dei Noppe und auf einmal ist ueberschnitt drin statt wie sonst bei glatten Noppen unterschnitt.


Das bezweifele ich mal stark!

Das geht schon, wenn die Noppen ungleichmäßig behandelt wurden oder die Noppenhälse extrem griffig gelassen worden sind und der Abstand der Noppen zueinander stark vergrößert wurde.
@Dr. noppe: Warum die meisten GLN Spieler in unteren Ligen zu finden sind? Das hat mehrere Gründe.
Erstens sind die erfolgreichen Spieler ab sagen wir mal Verdandsliga, meist klassisch trainiert worden.
GLN gibt es ja auch noch nicht so lange. Ausnahmen wie Pascal Tröger, der ja von griffigen Noppen gekommen ist, gibt es aber durchaus.
und dann kommt der wichtigste Faktor: Ein GLN Spiel ist ausrechenbar. Warum reicht das dann wohl für untere Klassen? Weil je tiefer man kommt umso mehr kommt das ungewohnte Absprungverhalten, die andere Ballflugbahn etc zum Tragen. Sprich die Krökelpunkte.
Und um die geht es doch letzendlich, diese Bälle haben zum Verbot geführt.
Nicht spannende TS, US Block, Schupf dann Gegenangriff duelle wie in der 2 Buli durch Akerstöm oder Sebastian Sauer praktiziert. Sondern graupen Bälle, wo viele Spieler vor allem auf Kreis und Bezirksebene einfach nicht wissen was sie genau machen sollen wenn auf einen saftigen Seit US aufschlag, den sie soeben gespielt haben ein seitwischer kommt und der Ball einen abartigen Schnitt erhält wo keiner am Tisch genau weiß was er machen soll.

#17 DoGGiE

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Geschrieben 30 August 2007 - 10:45

Jungs Ende mit der Märchenstunde. :D
Durch solche Geschichten wird doch nur die Angst vor Noppen geschürt. Ich hab jedenfalls noch nie gegen eine Noppe gespielt wo Ball 1 anders kam als Ball 2 oder Ball 3.

Ich halte das für groben Unsinn. Wenn nicht dann nennt mal definitiv einen Spieler bei dem euch sowas vorgekommen ist!
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#18 Markus Thies

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Geschrieben 30 August 2007 - 11:23

Die ganzen Antworten pro Noppe hatten wir schon vor einigen Jahren, als die unterschiedlich farbigen Beläge eingeführt worden sind, weil einige mit Material (Anti oder Noppe) und einem griffigen Belag enorme Erfolge erzielt haben, da sie "gedreht" haben

Damals war auch richtig:

- man konnte an der Flugbahn erkennen, welcher Schnitt im Ball ist
- man mußte auch für das "Drehen" viel trainieren
- nicht jeder der so gespielt hat, hat damit gleich 5 Klassen höher gespielt
- und letztendlich gab es immer Spieler, denen das Gefummel egal war und die diese Materialspieler angeledert haben
Aber trotzdem würde heute keiner der normalen TT-Spieler auf die Idee kommen, zu fordern, wieder zwei gleichfarbige zuzulassen.

Es geht letztendlich um die Möglichkeit der Antizipation mit normalem Talent und Training.

Wenn es Euch nur um die Schnittumkehr geht, nehmt doch den guten alten Anti und alle Diskussionen werden verschwinden. Naja - macht halt auch Spaß

#19 MaikS

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Geschrieben 30 August 2007 - 12:31

der letzte Satz ist unsinn markus.
Ein Anti bietet eine extrem schlechte Schnittumkehr, deswegen ist eh im passiven Spiel zu harmlos.
@Doggie: Sowas gibt es sogar frei verkäuflich ab Werk: TSP Cactus oder Combi, weiß nicht mehr genau welcher es wahr(vom Namen tippe ich auf den Combi :D
Eine Seite der Noppenhälse sind griffig, eine Seite ist glatt. Beim abtsechen glatt, beim ankontern/ziehen griffig.
Und was meinst du, was einer der Gründe ist, warum man immer wieder GEschichten hört von hochklassigen GLN spielern die ihre Noppen unter Spannung oder nur am Rand aufkleben?
Einen Belag der sich so verhalten würde habe ich zumindest einmal im Rohformat gesehen.
ich hatte einen normalen Kokutaku Belag, ein bekannter einen nachbehandelten.
Der Abstand zwischen den Noppen und die Noppenbreite waren bei seinem bestrimmt doppelt so groß!

Ich denke letztendlich so: Uwe ist ein gemeiner Kerl so ne Dikussion zu eröffnen ;-P und Noppen spielen sich immer anders.
Man kann denke ich kaum z.B. Dr. Noppes Spiel oder FcBayerns Spiel mit z.B. dem von Uwe oder meinem vergleichen. Der eine macht seine Punkte hauptsächlich mit der Noppe, der andere bereitet damit mehr vor. (ohne Wertung)
Aber solange jeder seine noppe so spielt, wie sie vom hersteller eingepackt wurde ist doch alles in Butter : )

#20 lange-noppe

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Geschrieben 30 August 2007 - 13:56

Das ist absolut dummes Zeug von Markus – sorry!

Wiso kleben dann alle frisch und spielen schnelle Beläge in dicken Schwammstärken? Ich möchte mal sehen was los wäre wenn alle NI über 1,5mm verboten würden! Damit kann man noch immer TS Spieler – also worüber aufregen?

Nun aber mal im Ernst!
Hier ein kleines Beispiel aus dem Spiel!
1. Ball Aufschlag von mir mit SUS
2. Ball US in meine RH – GLN
3. DS von mir mit der GLN
4. TS Versuch

Beim nächsten Ballwechsel:
1. Ball SOS Aufschlag
2. Ball US in meine RH – GLN
3. DS von mir mit der GLN
4. TS Versuch

Beide TS Bälle werden trotz identischem Ball 2-4 ein unterschiedliches Ergebnis erzielen! Das liegt bereits schon an 1. dem Aufschlag!

Das hat aber noch immer nichts mit Unberechenbarkeit zu tun – es liegt einfach daran das der Gegenspieler sich damit noch nicht genug auseinander gesetzt hat, etwas anderes gewöhnt ist und sein Bewegungsablauf „Automatisiert“ ist. Es ist gar nicht so einfach selbst wenn man es theoretisch verstanden hat diese Automatismen in Stresssituationen wie einem Punktspiel zu ändern! Hier liegt auch der große Vorteil einer GLN gegenüber einem Anti – der Ball den ich mit der GLN spien kann ist noch unterschiedlicher zu dem was der NI Spieler gewohnt ist und die LN ist flexibler (bietet mehr Möglichkeiten).

Uli
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RH: wechselnde GLN, dem Testwahn sei Dank :-(




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