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kontaktlänge


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7 Antworten in diesem Thema

#1 nicöö

nicöö

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Geschrieben 28 Februar 2010 - 04:04

Hi TT-volk,
heute abend im adè ist auf einmal ein thema aufgekommen, welches ich mir nicht zu 100% beantworten kann und mir bis jetzt nicht aus dem kopf geht wollte ich es mal in die runde werfen...
folgendes
ist die kontaktlänge bei einem weichen belag länger oder bei einem harten belag?
meiner meinung nach müsste ja prinzipel der weiche belag eine löngere kontaktlänge haben als ein harter, weil wenn ein dummy mit 60 km/h gegen eine wand fährt ist ja die eindrückung größer als bei einer z.b. holz oder metalwand.
was denkt ihr?
laut einer "fast" :lol: sicheren quelle soll die kontaktlänge gleich sein...
bitte um aufklärung

#2 noppenmeve

noppenmeve

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Geschrieben 10 März 2010 - 10:21

ja, diese "fast" sichere Quelle wahr sich aber sehr sicher.
Kann das jemand beantworten ? Ein Physiker würde uns wohl helfen. Bei mir reicht das nicht.
Ohne Noppe kann jeder....

#3 Sinchen

Sinchen

    Tischtennis Special

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Geschrieben 10 März 2010 - 12:35

Bei der Kontaktdauer spielen ja neben der Belaghärte auch noch andere Parameter (Geschwindigkeit und Rotation des Balles, Rauheit des Belages etc.) eine Rolle, ich glaube, das gäbe eine komplizierte Formel! Aber wenn diese Parameter exakt die gleichen sind, würde ich behaupten wollen, dass der Unterschied in der Kontaktdauer infinitesimal klein ist. :lol:

#4 MaikS

MaikS

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Geschrieben 10 März 2010 - 12:35

Ich würde fast sagen, es kommt auf den Winkel des Balltreffpunkts an.
Bei frontal getroffenen Bällen dringt der ball bei weichen belägen schneller zum Holz durch und Kontaktzeit ist geringer als bei harten Belägen.
Bei tangential getroffenen Bällen könnte ich mir bei weichen Belägen eine längere Kontaktzeit vorstellen.
Generell ist aber zu sagen, dass der Ballkontakt so oder so bei nur wenigen tausenstel sekunden liegt und somit der absolute unterschied verschwindend gering ist.
Bei letzten Punkt bin ich mir sicher, die beiden ersten stelle ich mir so vor.

#5 malmas

malmas

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Geschrieben 10 März 2010 - 12:47

Also bin zwar kein Physiker, hab aber Physik I & II ganz erfolgreich hinter mich gebracht :lol: :

M.M. nach hat der "Experte" recht! Ein weicher Belag erzielt seinen Effekt (mehr Spin etc.) eher dadurch, dass sich die Spinfalte, die für die Schnitterzeugung verantwortlich ist, sich stärker bildet und auch exlosiver entspannt, was zu mehr Rotation führt.

Die Unterschiede der Kontaktlänge wird m.M. nach eher bei sehr langsamen Bällen erheblich. bei schnellen Bällen (zB Topspin) dringt der Ball ja "durch" den Belag und hat somit indirekt Kontakt zum Holz, welches den Ball absorbiert. Der Belag ist hier für die Spinerzeugung durch die Ausprägung der Falte (mir fällt jetzt nicht der genaue Begriff ein, kann mal wer helfen der auch ne Trainerausbildung hat?) zuständig. Natürlich lässt sich so mehr Geschwindigkeit spielen, da der Ball bei mehr Rotation eine gekümmtere Flugbahn bekommt, aber die Kontanktlänge ist hierfür mMn unerheblich.

Lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, aber ich denke, die Kontaktlänge ist näherungsweise ( bzw. es hat keine Konsequenz) gleich!
Bovender SV - BOL Süd

Lieber Schutzpatron:
Gib uns Spin, gib uns Speed;
gib uns Netzbälle, gib uns Kantenbälle,

mach das keinem die Kelle bricht,
verschohne und vom Eisenarm -
lass uns noch lange lange rufen
egal was geht, die Erste ...

STEHT


#6 Sinchen

Sinchen

    Tischtennis Special

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Geschrieben 10 März 2010 - 15:22

Es ist die Dehnungsfalte, Malte! Also gar nicht so verkehrt! ;-)

#7 MaikS

MaikS

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Geschrieben 10 März 2010 - 17:27

Also bin zwar kein Physiker, hab aber Physik I & II ganz erfolgreich hinter mich gebracht ;-) :

M.M. nach hat der "Experte" recht! Ein weicher Belag erzielt seinen Effekt (mehr Spin etc.) eher dadurch, dass sich die Spinfalte, die für die Schnitterzeugung verantwortlich ist, sich stärker bildet und auch exlosiver entspannt, was zu mehr Rotation führt.

Die Unterschiede der Kontaktlänge wird m.M. nach eher bei sehr langsamen Bällen erheblich. bei schnellen Bällen (zB Topspin) dringt der Ball ja "durch" den Belag und hat somit indirekt Kontakt zum Holz, welches den Ball absorbiert. Der Belag ist hier für die Spinerzeugung durch die Ausprägung der Falte (mir fällt jetzt nicht der genaue Begriff ein, kann mal wer helfen der auch ne Trainerausbildung hat?) zuständig. Natürlich lässt sich so mehr Geschwindigkeit spielen, da der Ball bei mehr Rotation eine gekümmtere Flugbahn bekommt, aber die Kontanktlänge ist hierfür mMn unerheblich.

Lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, aber ich denke, die Kontaktlänge ist näherungsweise ( bzw. es hat keine Konsequenz) gleich!

Aber weiche Beläge erzeugen nicht mehr Rotation...
Auch muss man unterscheiden zwischen Schwamm und OG, es gibt Beläge, die einen weichen Schwamm aber ein hartes OG haben, wie der Sriver FX z.B.

#8 Sinchen

Sinchen

    Tischtennis Special

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Geschrieben 10 März 2010 - 19:56

Das Ganze ist eine Wissenschaft für sich! :D

Ein großer Vorteil von weicheren Belägen ist doch, dass beim Ballkontakt die ankommende Ballrotation besser absorbiert wird und Schlagfehler dadurch eher verziehen werden als bei härteren Belägen, zumindest ist das der Grund dafür, dass ich mich für einen weicheren Belag entschieden habe. ;-)




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