Einführung von C. Hoffmann
Allgemein:
I. Aufschlag:
a) Regeln
Ziel der Regeln: höhere Chancen auf erfolgreichen Rückschlag
b) Schnitt
c) Grundarten
1. kurzer Aufschlag (Ball käme 2mal auf des Gegners Seite auf)
Vorteil: Rückschlag nicht als Topspin spielbar
2. halblanger Aufschlag (Ball hätte 2. Tischkontakt auf der Gegnerseite im Bereich der Grundlinie)
Vorteil: für Rückschläger schwer einzuschätzen; Ball könnte mit 2. Kontakt die Tischkante berühren
3. langer Aufschlag (1. Tischkontakt im Grundlinienbereich)
Vorteil:
Gefahr: Gegner kann Topspin returnieren
d) Position beim Aufschlag
Vorhandaufschlag von starken Vorhandspielern von Rückhandseite des Tisches gespielt (damit: mehr Vorhandbereich bei Erwiderung des Rückschlags)
e) Körperhaltung, Griff
Ziel: Ball mgl. Tief treffen, damit er auf des Gegners Seite nicht hoch abspringt
Griff: Handgelenk und Schläger möglichst flexibel: damit mehr Schnitt möglich
(Möglichkeit: Daumen auf „Zeichen“, Zeigefinger in Halbkreis auf Rückhandseite des Schlägers, andere Finger ohne Schlägerkontakt)
f) besonderer Aufschlag
zweiphasiger Aufschlag:
erster Phase der Ausholbewegung wird zweite Phase mit entgegengesetzer Schlägerbewegung hinzugefügt zwischen den Phasen also Umkehrzeitpunkt; je näher Ballkontakt an Umkehrzeitpunkt, desto schwerer Schnitt für Gegner aus Aufschlagbewegung zu erkennen
II. Rückschlag
* Flip: Grundprinzip:
Die Bewegung wird über dem Tisch von hinten nach vorne ausgeführt. Der Ball wird zentral bzw. im oberen Teil des Schlägerblattes getroffen, dabei wird dem Ball wird keine bis eine geringe Vorwärtsrotation verliehen.
Körper/Rumpfbewegung:
Ausholphase:
Die Schultern stehen parallel zur Grundlinie.
Treffphase:
Die rechte Schulter und Hüfte bewegen sich nach vorne.
Ausschwungphase:
Die rechte Schulter und Hüfte nach vorne.
Arm- und Handgelenkeinsatz:
Ausholphase:
Die Schlaghand befindet sich vor der Körpermitte, der Schläger ist als Verlängerung des Unterarmes zusehen, der Winkel zwischen Ober- und Unterarm beträgt ca. 90°, der Ellenbogen ist frei vor dem Körper. Das Handgelenk und der Unterarm sind locker, das Schlägerblatt ist leicht geöffnet (auf Unterschnitt) bzw. geschlossen (auf Seiten- oder Überschnitt).
Trefferphase:
Der Schläger geht in Richtung Netz, die Bewegung erfolgt mit viel Unterarm- und Handgelenkeinsatz, wobei der Ball am höchsten Punkt, mit leicht geschlossenem Schlägerblatt, getroffen wird.
Ausschwungphase:
Die Bewegung endet mit leicht geschlossenem Schlägerblatt, der Schläger befindet sich vor dem Körper und zeigt in Richtung Netz. Schnell in die neutrale Position zurück.
Beinarbeit:
Ausholphase:
Die Fußstellung ist parallel bzw. in Aufschlagerwartungshaltung.
Treffphase:
Das rechte Bein geht nach vorn unter den Tisch.
Ausschwungphase:
Das rechte Bein nach vor und das Körpergewicht auf das rechten Bein verlagern.
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