TTR Werte im Tischtennis - brauchen wir eine Anpassung?

Auf dem Sportportal Sport24-Fieber.de ist ein viel beachteter Artikel zum Thema des Einflusses der TTR Werte auf die Teilnahme bzw. Nicht-Teilnahme an Turnieren erschienen.
Der Autor, Thorsten Mähner arbeitet sehr anschaulich die Entwicklung der Teilnehmerzahlen anhand der Meldungen bei den Kreismeisterschaften in Hessen vor und nach Einführung der TTR Werte heraus.
Dabei kommt er zu dem bedauernswerten aber eindeutigen Schluß, daß es zu einem stetigen Rückgang der Teilnehmer seit Einführung der TTR Werte um fast 20% gekommen ist. Das ist schon sehr beachtlich.
Es gibt nach seiner Untersuchung einen direkten Zusammenhang zwischen der Einführung der TTR Werte und sinkenden Teilnehmerzahlen bei Kreismeisterschaften und anderen Turnieren. Auf Grund der TTR Werte scheinen eine Reihe von Spielern den Turnieren fernzubleiben.

 

Das kann natürlich nicht im Sinn der Erfinder sein und daher sollte man die TTR Zählung im Tischtennis auf den Prüfstand stellen.


Im Folgenden listet der Autor die diversen Vorteile der TTR Wertung auf, wie z.B. zweifelsohne besseren Möglichkeiten sich in eine höhere Mannschaft zu spielen. Im weiteren führt er aus, daß kein aktiver Tischtennisspieler das TTR System heute missen möchte.
Er bedauert, daß es diverse Tischtennisspieler gibt, die nun nicht mehr an Turnieren teilnähmen, um nicht in die Gefahr zu kommen, Punkte zu verlieren. Und ganz konkret durch die Teilnahme in z.B. eine tiefere Mannschaft rutschen zu müssen.
Er differenziert zwischen denen, die am Ende einer Halbserie in einer konkreten knappen Situation befinden (also wirklich keinen Punkt mehr abgeben dürfen, weil sie sonst die Mannschaft/das Paarkreuz wechseln müßten   und denen die sich trotz einer TTR unkritischen Situation so verhielten.

Abschließend kritisiert er den Umgang mit den TTR Werten „Denn nicht der TTR-Wert ist die Ursache für das Problem der rückläufigen Turnierteilnahmen, sondern der Umgang der Aktiven mit dieser Kennzahl.“ Er kommt also zu dem Ergebnis, daß mit den TTR System alles bestens ist. Nur die Spieler es in der Masse nicht richtig verstanden hätten bzw. die falschen Schlüsse zögen.

Er führt viele gute Gründe an, an Tischtennisturnieren teilzunehmen. Diese Gründe (wie sich weiter zu entwickeln, neue Spieler (-typen) kennenzulernen, Gemeinschaft etc.), die ich alle gerne unterstreichen kann.
Zu allerletzt ruft er auf an Turnieren teilzunehmen und die eigene TTR Situation außer acht zu lassen.

Das ist allerdings der Punkt an dem ich nicht uneingeschränkt zustimmen kann, sondern ein „aber..“ einwerfe.

Wir haben wir mit den TTR Werten ein System, daß die Spieler motivieren sollte, an TT-Turnieren teilzunehmen. Dies tun im übrigen auch einige. Ich kenne diverse Spieler, die wegen der Punkte möglichst viele Turniere mitspielen. (wenn man also auch einen positiven Effekt bei einem Teil der Spielern unterstellt, muß man im Gegenzug in der anderen Gruppe sogar von einem noch stärkeren Rückgang ausgehen)

Eine zu große Anzahl Spieler bleiben den Turnieren anscheinend lieber fern.

Daher hätte ich mich an dieser Stelle gefreut, wenn Thorsten Mähner etwas kritischer auf die TTR Wertung eingegangen wäre.
Ich bin auch der ganz eindeutigen Meinung, daß die Einführung der TTR Werte eine wirkliche Verbesserung und Mehrwert für den Tischtennissport bedeutet. Ich kannte diese Wertung schon länger vom Schach und hatte damals schon gehofft, daß das System (ELO Punkte) jemand auf Tischtennis überträgt.

Um so schöner, daß wir es heute haben.

Ich halte das TTR System für eine deutliche Verbesserung, bin allerdings der Meinung, daß es eine Notwendigkeit gibt, solch ein mächtiges Instrument auf seine „Stellschrauben“ hin zu überprüfen – gerade dann wenn dieser Wert einen Einfluß auf den Spielspaß vieler Spieler hat.

Seit der Einführung der TTR Werte im Tischtennis vor einigen Jahren gab es bereits die ein oder andere Modifikation.

Es ist also kein komplett starres System.
Wenn wir den Rat aussprechen, die TTR Werte nicht so wichtig zu nehmen und aus vielen gute Gründen trotzdem Turniere mitzuspielen, ist das m. M. nach nicht ganz unproblematisch. Gerade wenn diese Meinung nicht nur von Privatpersonen geäußert wird, sondern auch unkommentiert auf Verbandsseiten zu finden ist.

Wollen wir die TTR Werte im Tischtennis? Wollen wir sie ernst nehmen?

Bei Spielen die in die TTR Wertung eingehen, wird davon ausgegangen, daß beide Spieler immer in der gleichen Weise gewinnen wollen, egal ob Punktspiel, Rangliste oder Turnier.
Diese Annahme mag im Profi- und halbprofessionellen Bereich auch stimmen, aber im Hobby Wettkampf (unterhalb der Oberligen) kann dies bezweifelt werden.

Dieses Spannungsverhältnis bei Spielern (wie wir annehmen), die gerne ein Turnier spielen würden, es aber wg. der Möglichkeit TTR Punkte zu verlieren, nicht tun, resultiert aus den zwei grundlegenden Ratings, die dieses System bedient:

  • Einmal die allgemeine Rangliste (fast) aller Tischtennisspieler Deutschlands. In Bezug darauf hätte sicher niemand ein Problem, alle diese Tischtennisveranstaltungen auf einer Ebene zu akzeptieren.
  • Zum anderen regeln diese Werte unsere Mannschaftsaufstellungen. Und noch immer betrachten die meisten Vereinsspieler sich als Mannschaftsspieler (und dies im Gegensatz zu unseren Profis, deren Hauptaugenmerk auf den (internationalen) Turnieren liegt.

Der Mannschaftskampf ist der wichtige, der richtige Sport. Turniere werden aus vielen Gründen gespielt, aber sportlich weniger wichtig genommen. Und selbst wenn. Wenn jemand ein Turnier gewinnt, soll er einen Pokal bekommen und wir feiern auch mit ihm. Aber hat dies wirklich 1 zu 1 etwas mit der Mannschaftsaufstellung zu tun?


Daher gibt es einige Punkte, die der Tischtennis Sport im Bezug auf das TTR System diskutieren sollte, wie z.B. die prinzipielle Gewichtung von Mannschaftskampf zu Individualveranstaltungen.

Man hat in der Mannschaftsserie bei einer Sollstärke von 10 Mannschaften im Paarkreuzsystem 9 bis maximal 18 Einzelspiele. Diese sind über einen längeren Zeitraum verteilt. Gute und schlechte Tage verteilen sich. Auf einem Turnier oder einer Rangliste können an einem Tag 11 Spiele zusammenkommen. Damit hat man einem Tag mehr Spiele absolviert als manch einer im unteren Paarkreuz pro Halbserie.
Da ein Sieg oder eine Niederlage immer gleich bewertet wird egal ob beim Punktspiel oder bei einer Veranstaltung, bei der man noch diverse weitere Spiele absolvieren muß, kann man zumindest feststellen, daß bei Turniere die Möglichkeit besteht, seinen Wert an einem Tag drastisch zu verändern.


Es ist doch keine Lösung, den Tischtennisspielern zu sagen: Spielt Turniere trotz der TTR Werte.

Diese Spieler gibt es. Allerdings gibt es auch viele, die wegen der Werte spielen. Manche von denen spielen aber nur in Klassen, in denen sie möglichst viele Punkte gewinnen, aber nur wenige verlieren können. Das bedeutet, daß sich unterklassige Spieler in den Feldern tummeln und nicht vorrangig, weil sie sich verbessern wollen, sondern wegen der TTR Punkte.

Daher halte ich Klassenbegrenzungen auch nach unten für eine sinnvolle Option. Damit könnten relativ homogene Turnierklassen angeboten werden für die Spieler, denen es um die sportliche Auseinandersetzung auf Augenhöhe geht.

Heute tummeln sich in vielen Turnierklassen Spieler, die einige 100 Punkte von der Klasse entfernt sind. Dies könnte der Grund sein, warum einige Spieler dieser Klasse dem Turnier dann fernbleiben.
Die sportliche Auseinandersetzung verliert an Reiz und im Falle einer Niederlage kann man deutlich mehr Punkte verlieren als bei einer Niederlage im Punktspiel.
Daher können Turnierklassen mit einer Begrenzung in beide Richtungen gerade für diese sportlichen Spieler den Reiz für das Turnier erhöhen.
(Diese Begrenzung nach unten wird in den Landesverbänden unterschiedlich geregelt; im Bereich des WTTV ist dies z.B. erlaubt, im TTVN hingegen nicht.)

Meiner eigenen Erfahrung nach und den Rückmeldungen und Kontakten aus unserem Tischtennisturnierkalender habe ich den Eindruck, daß es sehr unterschiedliche Motivationen gibt, warum Spieler Turniere mitspielen.
Es gibt die sportlichen, die sich verbessern wollen, die gewinnen wollen, die andere Spieler treffen wollen und viele Gründe mehr. Einige Gründe führen zu einem verständlichen Konflikt, wenn man gleichzeitig die TTR Punkte ernst nimmt.
Daher plädiere ich dafür, die Relevanz für Turniere prinzipiell zu überdenken. Eine Lösung wäre, sie mit einem Faktor zu belegen. Z.B. die Punktgewinne und  Verluste auf Turnieren mit einem Faktor zu multiplizieren z.B. 0,5. Alternativ könnte man diskutieren, ob nicht unterschiedliche Turnier-Ränge einen Reiz ausmachen könnten – und diese dann unterschiedlich bewerten: Bronze Faktor 0,25; Silber: 0,5; Gold 0,75 oder 1.

Die ITTF macht uns dies übrigens vor. Für die Wertung der Weltranglistenpunkte gibt es 3 unterschiedliche Turnierkategorien, die entsprechend unterschiedlich stark gewichtet werden.

Übrigens gönnt man den Stars auch Turniere, die nicht in die Wertung einfließen. Niemand kann immer 100% geben. Die nicht und wir erst recht nicht.

D.h. Neben den sportlichen Turnieren, für die wir eine Lösung diskutieren sollten, brauchen wir auch Turnier-Angebote komplett ohne TTR Wert.

Lassen wir die Turnierausrichter entscheiden, ob die jeweiligen Klassen TTR relevant sind oder nicht.

So kann man unbeschwerter in ein Saisonvorbereitungsturnier starten, ohne bereits vorher trainiert zu haben und damit zu befürchten, einem schlechten Wert hinterherlaufen zu müssen.
Oder man spielt das „sportlich wichtigere“ Turnier und weiß, daß es zählt.


Gönnen wir den Ausrichtern mehr Freiheiten. Als Veranstalter müssen sie sich an den Teilnehmerzahlen messen lassen. Daher werden sie sehr genau überlegen, welche Klassen sie in welchem Rahmen anbieten oder einschränken werden. Oft gibt es zeitgleich mehrere Turniere, die in Konkurrenz zueinander stehen. So hat jeder die Möglichkeit, über ein klareres eigenes Konzept seine Zielgruppe anzusprechen. Um wenn es nicht klappt, kann er etwas ändern

Ein Rückgang der Teilnehmerzahlen um 20% sollte Grund für neue Anstrengungen genug sein.

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Kommentar von THE BOSS |

Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Neben den oben erwähnten Lösungsansätzen, wären vielleicht auch getrennte TTR-Werte für Turniere und für die Mannschaftsspiele (und somit auch für die Autstellung) eine Überlegung.

Kommentar von Thorsten Sell |

Moin !
Ich spiele auch keine TTR-Wert relevanten Turniere mehr. Ich habe keine Lust mir meine , in Punktspielen mühsam erkämpften , Punkte zu versauen.
Ich kenne auch Spieler die z.B. bei Ranglisten nur am ersten Tag auftauchen, dort Punkte gutmachen und sich für den zweiten Tag qualifizieren. Dann wird sich aber abgemeldet weil die Gefahr besteht gegen gute Gegner Punkte zu verlieren.

Kommentar von PBreuer |

Man sollte den Veranstalter die freie Wahl lassen, ob ihr Turnier TTR-relevant ist oder nicht.
Das würde zusätzlich viel Arbeit ersparen.

Kommentar von Oliver Bischoff |

Daher tragen wir seit 3 Jahren ein bundesoffenes Turnier ohne QTTR aus. Wir umgehen die TTR-Pflicht, in dem Spieler mit schlechteren Werten Punktvorgaben (1 je 50 QTTR). So hat bei uns jeder Siegchancen. Also merkt euch den 28.-30.04.17 vor. Desweiteren plädiere ich für die sofortige Abschaffung von TT-Races. Wann merkt endlich der letzte Funktionär, dass es hier nur um Beschiss und Manipulation bestehender Werte geht, um in tieferen Klassen spielen zu können oder die Mannschaftsmeldefolge zu verändern?

Kommentar von Stefan W |

Ich finde weiterhin das jedes Turnier TTR-Relevant sein sollte, nur sollte jeder Spieler bei der Anmeldung angeben müssen ob seine Spiele mit in die TTR-Wertung einfließen sollen oder nicht. Dadurch würden auch wieder mehr Leute bei den Turnieren spielen. So hat jeder Spieler die freie Wahl ob er bei einem Turnier mit oder ohne Punkte spielen will. Treffen also zwei Spieler aufeinander, wo einer mit und der andere ohne Punkte spielt, behält der einer Spieler seine Punkte, egal ob er verliert oder gewinnt und der andere verliert oder bekommt Punkte entsprechend der Stärke des Gegners. So spielen beide, egal aus welchem Grund.
Trennt man die Turniere bzw. macht sie entweder mit oder ohne TTR-Wertung, führt das auch nicht zum Ziel, da die einen kommen und die anderen nicht.
Auch die Sätze sollten mit in die Berechnung einfließen. Sollte man gegen einen schwächeren Gegner mal 10 Punkte verlieren, so werden diese beim einer 3:0 Niederlage voll abgezogen. Verliert man 3:2 sollten nur ein Teil oder ein im Verhältnis der 10 Punkte abgezogen werden.

Kommentar von Rudi Endres |

In unserem Verband gibt es noch nicht lange TTR-Werte. Der Rückgang bei offiziellen Turnieren begann schon früher.
Man muss aber differenzieren. Während in einem Kreis ein Medeboom ausgelöst wurde, ging die Anzahl der Meldungen in anderen Kreisen deutlich zurück.
Wären die TTR-Werte schuld, müsste der Rückgang überall gleich sein.
Halle aufsperren, Tische aufstellen und das war´s dann, reicht nicht mehr. Leinwand oder Bildschirme und eine App über die man das Turnier am Smartphon verfolgen kann und selbstverständlich eine angemessene Beköstigung sind das mindeste.
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Es sollte keine zwei Spielstärkewerte geben. Wer bei Turnieren an seiner Kondition scheitert, ist eben der schwächere Spieler. Die reine Anzahl der Turnierteilnahmen bringt weder Vorteile noch Nachteile. Die Aussagekraft des Werts steigt und Ausrutscher nach oben oder unten pendeln sich sehr schnell wieder ein.
Wer Turniere vermeidet und Gegnern ausweicht, wird stets unter seinen Möglichkeiten bleiben.

Kommentar von König der Kreisklasse |

Dieses doofe Gerede "Ich spiele keine Turniere weil ich keine Punkte verlieren will" kann ich nicht mehr hören. Hat sich mal einer überlegt, dass unter Erwachsenen (alle mit ÄK16) irgendjemand auch die Punkte gut macht, die ein anderer verliert. Folglich dann: "Ich spiele keine Turniere, damit ich keine Punkte gewinne"...?! es könnte ja sein, dass man in der nächsten Halbrunde ein Paarkreuz höher spielen muss... lächerlich...

Und dann hätte ich gerne mal die Statistik wie sich die Turnierteilnahmen in den Verbänden ohne TTR-Punkte im gleichen Zeitraum verändert haben! (Die wird vermutlich auch um 20% zurückgegangen sein...)

Kommentar von Rolf Klinger |

Den Zusammenhang zwischen TTR-Bewertung und mangelnde Teilnahme an Turnieren sehe ich wegen möglicher Punktverluste genauso. Es erfolgt ja auch die Auslosung bei BM, LM und DM nach diesen Punkten, oder eben auch die Mannschaftsaufstellung. Mein Vorschlag wäre: Auf Turnieren gibt es nur Punkte für den Sieger. Sollte doch mal einen Versuch wert sein. Durch übermäßige Teilnahme an Turnieren wird bestimmt keiner auf Grund erworbener Punkte in der Bundesliga spielen.

Kommentar von Matthias |

Auch ich kenne viele Spieler die wegen der möglichen Verlustpunkte den Turnieren fern bleiben. Gerade in Vereinen mit einer Dichte wirkt sich die Teilnahme evtl. maßgeblich auf die Zusammenstellung der Mannschaften aus. Grundsätzlich finde ich die TTR Wertung gut und früher gab es weitaus mehr "Turniehaie" die absichtlich tiefer gespielt haben um Turniere zu gewinnen. Das gibt es noch immer (absichtlich auf Ranglisten Punkte verlieren), aber weitaus weniger. Eine Beschränkung des TTR Wertes nach unten wäre sehr sinnvoll, da somit die Gefahr gegen vermeintlich schwache viele Punkte einzubüßen gering ist. Es gibt Turniere, da habe ich gegen 250 - 300 Punkte schlechtere verloren, war im Halbfinale und hatte am Ende 30 Punkte weniger. Das lag an den sehr talentierten Jugendspieler die besser waren, deren TTR Wert die wahre Stärke nicht offenbarten. Mittlerweile (1Jahr später) haben die sogar viel mehr Punkte als ich. Daher ist eine Begrenzung sicher der richtige Ansatz.
Persönlich habe ich mich davon nicht abschrecken lassen, weil ich gerne Turniere spiele.

Kommentar von Hans |

Ich beobachte die Turnierszene seit 35 Jahren mit allen ihren Wellenbewegungen über diesen langen Zeitraum.
Mein Fazit hinsichtlich der Teilnehmerzahlen:
1. Am Wichtigsten ist der Termin, z.B. viele Konkurrenzturniere bzw Punktspiele ?
2. Unabhängig von den TTR-Werten ist seit 5 Jahren ein drastischer Rückgang im Jugend-/Schülerbereich zu verzeichnen.
3. Eine Minimierung im Herrenbereich nach TTR-Einführung sehe ich nicht. Diese Wettbewerbe sind mE immer noch "rappelvoll".
4. Teile die Meinung von O.Bischhoff hinsichtlich der Race-Turniere. Es gibt da nicht nur in Niedersachsen, sondern insbesondere in Bayern und Hessen genug kritische Stimmen, die von eklatanten Manipulationen berichten. Habe selber genug schlechte Beispiele parat, wo Vereine an einem Tag ihre Aufstellung bzw ihren nächsten Turnierstart schön spielen. Das geht in seiner Vielfalt bei einem "normalen" Turnier nicht. Hier würde ich mir wünschen, wenn seitens des TTVN mindestens 4 Wochen vor den wichtigen Stichtagen 11.5. und 11.12. keine Race-Veranstaltungen genehmigt werden bzw eine TTR-Wertung nicht erlaubt würde.

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