mal eben offline

unser System ist verletzlicher, als wir denken

 

Wir arbeiten jeden Tag mit der Selbstverständlichkeit, dass das Internet funktioniert und der Strom aus der Steckdose kommt. Eigentlich ist alles darauf abgestimmt, dass es funktioniert. Gedanken mach ich mir darüber keine.

Da habe ich gestern gestaunt. Um ca. 09:00 Uhr war plötzlich der Strom weg. Es hat erst einmal etwas gedauert, bis man registriert hat, woran es liegt. Sicherungen überprüft - das war es nicht, und nach einiger Zeit konnte ich von anderen Mietern im Haus hören, daß es auch nicht die Hauptsicherung war.

Auf der Straße liefen Menschen umher, alle waren ratlos und keiner konnte arbeiten. Es ging nichts. Auch die Telefone funktionierten nicht.

Im ganzen Industrieviertel war der Strom ausgefallen. Wie lange das dauern wird, wußte niemand.

Das war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl.

Was macht man nun - ohne Rechnungsprogramm, Internetzugang und viel schlimmer keinen Kaffee?

Ich habe ein wenig rumgeräumt und zum Glück war der Spuk nach ca. 2 Stunden vorbei. Aber was wäre, wenn nicht? Schreiben die Kunden dann wieder eine Postkarte, wenn sie einen Tischtennisschläger bestellen wollen?

Wahrscheinlich wäre das dann unser kleinstes Problem.

Naja - jetzt geht alles wieder und auch Du kannst wieder unter www.tischtennis.biz Dein neues Ping-Pong Equipment bestellen.

Zurück bleibt ein etwas mulmiges Gefühl. Laß so etwas mal länger dauern - was dann?

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