Der Saisonausblick 2011/12

Der Saisonausblick 2011/12

Auf vielfachen Wunsch habe ich auch dieses Jahr wieder einen kleinen Saisonausblick gewagt und stelle ihn hier auf meiner Lieblingsliga-Seite ein:

Viel Spass ...

August 2011:

Dieses Jahr war das Sommerloch besonders groß, alles wartet auf die neue Saison, doch dann noch eine Meldung, die alle aufschrecken lässt: Der DTTB möchte ab sofort den Zählschriedsrichter bis in die unterste Kreisklasse. Die Volkshochschulen verzeichnen hohe Zuwächse in den Mathematikkursen, Zähltafeln werden knapp und die Anzahl der Proteste auf dem Spielberichtsbogen verfünffacht sich.

September 2011:

Nach dem Sieg der DFB-Frauen bei der WM sollen auch andere Sportarten feminin aufgewertet werden: Um Tischtennis in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, werden nun Spiele der Damen-Tischtennis-Bundesliga in den Werbepausen von DSDS, dem Dschungelcamp und bei den Sexy-Clips im DSF gezeigt.

Oktober 2011:

Letzte „Wetten, dass …?-Sendung“ mit Thomas Gottschalk und die allerletzte Wette eine Tischtenniswette. Ein Kandidat wettet, dass er aus einer Millionen TT-Bällen bis zu Gottschalks nächstem TV-Auftritt ein 14-Meter-hohes-Gottschalk-Denkmal bauen kann. Als sich Wettpate Altkanzler Helmut Schmidt mit seiner Zigarette über den riesigen Bälle-Berg beugt, kommt es zu einer riesigen Explosion, die die gesamte Kieler-Ostsee-Halle in Schutt und Asche legt. Unter den zahlreichen Opfern befinden sich neben Gottschalk auch viele hunderte Promis aus dem TV-Bereich.

November 2011:

Weitere vier Atomkraftwerke werden stillgelegt und der Strom in Deutschland knapp. Nur Unternehmen erhalten Strom und auch nur in stark eingeschränkten Umfang. Der Rest in Deutschland sitzt im Dunkeln – an Tischtennis ist nicht zu denken. Also werden alle Spiele auf 13 Uhr gelegt, wenn die Schule aus ist und sich noch Restwärme in den Hallen befindet.

Dezember 2011:

Apple bringt das i-Phone7 auf den Markt. Das TT-App ist der Hit. Einfach per Clip am Schläger befestigen und das i-Phone erkennt durch seine Kamera den Schnitt des Gegners und führt den eigenen Schläger entsprechend. So fällt niemand mehr auf Schnittwechsel rein. Ein Testspiel auf der Cebit zwischen Boll und MaLin wurde nach 2 Stunden beim Stand von 5:5 im ersten Satz abgebrochen.

Januar 2012:

EHEC ist wieder da. Diesmal von Sportbiologen der Uni Göttingen gefunden unter Noppenbelegen mit Schwamm. Der Schwamm bietet eine optimale Lebensgrundlage für die Keime. Der DTTB und Gesundheitsministerium fordern die Ablösung und Sondermüllentsorgung aller Belege. Neue Belege dürfen nur noch ohne Schwamm geklebt werden. Continental erkennt die neue Marktchance sofort und produziert für den gesamten asiatischen Raum wieder den Barna.

Februar 2012:

Sicherlich seid ihr verwundert, aber in diesem Monat passiert nichts ungewöhnliches!


März 2012:

Timo Boll wird Weltmeister in Dortmund. Aufgrund der riesigen Nachfrage wird das Endspiel gegen Zhang Jike in das benachbarte Westfalenstadion verlegt. 83000 Zuschauer sehen das beste Tischtennis aller Zeiten. Lediglich die Fans von Borussia Dortmund sind verärgert. Das zeitgleich terminierte Heimspiel ihrer Mannschaft gegen Bayern München wird in die 30 km entfernte „Arena auf Schalke“ verlegt. In den nächsten Wochen erhöht sich die Zahl der Facebook-Freunde von Timo Boll v.a. aus dem Bereich Asien auf 1,7 Milliarden.

April 2012:

Störfall in Biblis: Als Rainer Calmund nachts aus dem Bett fällt, bebt im gesamten Rhein-Main-Gebiet die Erde und das Atomkraftwerk weist bedrohliche Risse auf. Und die atomare Wolke zieht Richtung Norden. Erst Kassel, dann Göttingen. An Tischtennis denkt niemand. Die Turnhallen der Region werden für die Aktion „NHH- Niedersachsen hilft Hessen“ gesperrt und riesige Zufluchtslager für die Bankenmetropole Frankfurt entstehen. Die Frankfurter Börse zieht vorübergehend in die Lokhalle ein. Bis in den Mai hinein ruht der Spielbetrieb in Südniedersachsen.


Mai 2012:

Der PSV Kreiensen veranstaltet den ersten Corbillon-Cup nach dem neuen TTR-Werte-System. Bereits bei der Turnieranmeldung geht es drunter und drüber, da der TTVN die Klassenzuordnungen bereits dreimal korrigiert hat. Beim Vorgabeturnier eskaliert die Situation, denn der einbeinige erblindete Turnierhai Hilde Horstbrandt erscheint mit einem TTR-Wert von 7, erhält riesige Punktvorgaben bei der Playersnight und siegt souverän.
Andere Spieler starten eigenmächtig einen Gegenwettbewerb: Punktvorgaben weden aus einem Quotienten aus Blutalkoholwert und TTR-Wert gebildet. Eine neuee Turnierform ist geboren ...

Sollte das eine oder andere nicht eintreten, liegt es daran, dass ich keine Krake bin. Tritt es jedoch ein, na dann "Gute Nacht"

Euer Flying-Poldi

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Tischtennis Spiel